Der Eulenspiegel ist ein Treffpunkt, in dem Kultur, Gastronomie und Einkauf sich unter einem Dach versammeln und zusammenwirken in einem gemischten Strauß von Angeboten und Aktivitäten. Neben unserem Cafe-Restaurant und dem Bioladen gibt es einen gemütlichen Gesprächsraum für Seminare und Events, sowie einen kleinen Kunst-Projektraum (siehe Veranstaltungen). Die Mitarbeiter des Hauses organisieren sich in einem losen Verband von unterschiedlichen Projekten. Der Zusammenhalt gründet sich in gemeinsamen Ideen, gegenseitigem Respekt, offener Zusammenarbeit und in deren Wirkungen nach Außen.
Café
für Leib und Seele
... für Menschen, die gerne selbstgebackene Kuchen genießen, die es mögen, sich mit anderen Leuten zu treffen und auszutauschen, oder die einfach nur lesen und den Blick von der Gartenterrasse zum Pfänder schweifen lassen wollen...
Unsere Gäste finden eine kleine Karte mit feinen Speisen. Die Küche hat eine einfache und saisonale Orientierung. Wir lassen uns aber auch von der südländischen und asiatischen Küche inspirieren.
Beinahe alle Zutaten beziehen wir aus der umliegenden Region, dem Allgäu und dem Bregenzerwald. Dazu zählt beispielsweise ein Bio-Hof in Lindau und natürlich unser Bio- und Projekte-Laden im Hause.
Öffnungszeiten Café
Mittwoch bis Freitag von 18 bis 23 Uhr
Samstag von 12 bis 23 Uhr
Sonn- und Feiertag von 12 bis 21 Uhr
Telefon Café: 08382 9896452
Privat: 07543 49126
Dorfstr.25
88142 Wasserburg
cafe@eulenspiegel-wasserburg.de
Bio- und Projekteladen
Im Bioladen bieten wir ein Lebensmittel-Vollsortiment, inklusive Gemüse, Obst, Milch, Molkereiprodukten und Brot an. Daneben gibt es umweltfreundliche Reinigungsmittel und Kosmetika sowie eine kleine Auswahl an Produkten von interessanten regionalen Initiativen und anderen befreundeten Projekten mit ökologischen, sozialen und kulturellen Zielsetzungen - z.B. Taschen, Seifen, Bücher, Geschenke, Kunst.
Über die ökologische Qualität der Produkte hinaus legen wir Wert auf gute Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten. Wir bemühen uns um Transparenz der Herkünfte und Herstellungsprozesse und versuchen kleine Schritte zu machen auf dem Weg zu mehr miteinander und füreinander im Wirtschaften. Der Laden bietet auch Gelegenheit zu Begegnungen oder zum Plausch bei einer Tasse Kaffee.
Öffnungszeiten Laden
Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag
von 9.00 bis 13.00 und 16.00 bis 19.00 Uhr
Viele regionale Produkte
Frisches Brot vom Bäcker Decker,
Vorzugsmilch und andere Molkereiprodukte.
Große Auswahl an Brot, Fleisch und Kosmetika auf Bestellung.
Kunst und Kunsthandwerk, Postkarten, Bücher und soziale Projekte
Dorfstr. 25, 88142 Wasserburg,
Telefon 08382-9896453 (in den Öffnungszeiten)
bioladen@eulenspiegel-wasserburg.de
Kulturraum
Der Kulturraum ist im 1. Obergeschoss und durch den Osteingang bei der Gartenterrasse erreichbar.
Den Kulturraum verstehen wir als einen Ort der Kommunikation mit Rundgesprächen, Vorträgen, Informationsveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und Seminaren - auch Kleinkunst ist manchmal dabei - siehe Veranstaltungen.
Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Laden, im Café, in der Tagespresse und in unserer Zeitschrift „jedermensch“. Auf Wunsch schicken wir gerne unser Programm zu.
Rundgespräche
Offene Gesprächskreise haben im Eulenspiegel eine lange Tradition, d.h.jede/r ist eingeladen teilzunehmen und mitzugestalten. Alle vier Wochen mittwochs gibt es Rundgespräche zu vorgegebenen Themen. Andere finden sporadisch statt und werden im Programm angekündigt.
Ausstellungen
Neben wechselnden Ausstellungen im Kulturraum und im Café finden laufend Kunstevents, Ausstellungen und Aktionen im neuen BAF-Raum statt - siehe unter BAF
Dorfstraße 25
88142 Wasserburg
T. 08382 89056
kultur@eulenspiegel-wasserburg.de
BAF - Projektraum
www.ichbinbaf.de
BAF (Bodensee Art Fund) ist ein unabhängiger Projekt-Raum für Kunst im Eulenspiegel. Ein breites Spektrum gegenwärtiger Kunst- und Präsentationsformen, sowie künstlerischer Aktionsformen wird präsentiert und diskutiert. BAF ist ein Ort des Austauschs und der Auseinandersetzung mit dem Ziel, Raum zu bieten für künstlerische Experimente, neue Dialoge zu eröffnen und zeitgenössische Kultur zu reflektieren.
Jahresthema 2012: Feldforschung
Aus der Binnenräumlichkeit des Vorjahres wenden wir uns jetzt hinaus auf Kraft- und Wirkungsfelder im Umfeld, zu Erscheinungen, Ereignissen und Aktivitäten in der Nachbarschaft, im Ort, in der näheren und weiteren Umgebung.
Forschen heißt sich zu interessieren, sich auf etwas einzulassen, Fragen zu formulieren, Fakten zu erheben und zu ordnen, Methoden zu entwickeln und anzuwenden, Zusammenhänge zu erkennen, zu gestalten und zu präsentieren.
Ein zukunftsoffener künstlerischer Forschungsansatz legt Wert auf innovative Methoden, auf neue Blickwinkel und Perspektiven. An die Stelle vermeintlich neutraler Subjekt-Objektdistanz gängiger Wissenschaftspraxis, tritt in unserem Forschungsfeld engagiertes Ein- oder Mitfühlen und -mischen.
Der BAF-Raum - das Büro für Angewandte Feldforschung - fungiert dabei als offene Forschungsstation, als Begegnungs-, Kommunikations-, Arbeits- und Darstellungsraum. Hier laufen die auf weiten Feldern gewonnenen Sichtweisen und Ergebnisse zusammen zur Begegnung mit anderen Forschern und einer interessierten Öffentlichkeit.
Der Eingang zum BAF-Raum ist an der äußersten linken Ecke des Hauses neben dem Bioladen. Eröffnungen, Vernissagen, Events oder Präsentationen finden jeden ersten Freitag des Monats statt (siehe Veranstaltungen im Eulenspiegel).
Veranstaltungen im Eulenspiegel
Juni 2012
Freitag, 8. Juni, 20 Uhr im
BAF-Raum
Eröffnung "Palazzo
Regale"
Das Büro für angewandte
Feldforschung widmet sich im Juni dem Thema "Geben und Nehmen". Der
kleine BAF-Raum wird zum Ort der "Sozialen Plastik" - zum
"Palazzo Regale". Der Titel lehnt sich an eine Installation von
1985 von Beuys an. Vom 8.6 - 3.07.2012 sorgen stille
"Tauschgeschäfte" für Nachdenklichkeit und sicher auch für Überraschungsmomente.
Mittwoch, 13. Juni, 20 Uhr
Die Arbeit an neuen sozialen Lebensformen
Rundgespräch mit Dieter Koschek und Anton Kimpfler
Donnerstag, 14. Juni, 19.30 Uhr
Rundumkreis
Offene Gesprächsrunde zum Thema: Bereit sein für Unbekanntes
Freitag, 15. Juni, 20 Uhr
Beuys-Nacht
mit Rainer Rappmann, der persönlich mit Beuys bekannt war. Er ist seit vielen Jahren passionierten Verleger seiner Literatur. Entlang einer Reihe von faszinierenden Bildern und Filmausschnitten erläutert er dessen biografische Entwicklung bis hin zum "Erweiterten Kunstbegriff". Er bietet die Möglichkeit, an unterschiedlichen
Stellen in Beuys' Ideenkosmos einzutauchen: Was verbirgt sich hinter den
Elementen Honig und Hase, Filz und Fett im Werk des Künstlers? Welche
humanistischen und sozialphilosophischen Einflüsse prägten seinen Kapital- und
Demokratiebegriff?
Beuys erfuhr wichtige Anregungen hier in dieser Region, u. A. von Peter Schilinski, dem Gründer des Eulenspiegel, und besuchte das INKA in Achberg mehr als zwei Dutzend Mal. Sein Werk ist vieldimensional und - nach wie vor - provokant. Mitschnitte von Aktionen und Podiumsdiskussionen überraschen durch ihre Aktualität.
Beuys erfuhr wichtige Anregungen hier in dieser Region, u. A. von Peter Schilinski, dem Gründer des Eulenspiegel, und besuchte das INKA in Achberg mehr als zwei Dutzend Mal. Sein Werk ist vieldimensional und - nach wie vor - provokant. Mitschnitte von Aktionen und Podiumsdiskussionen überraschen durch ihre Aktualität.
Samstag, 16. und Sonntag, 17. Juni, jeweils 9-18
Uhr
Bewegungen der Liebe
Familienstellen mit Hans-Peter Regele, ARKANUM -
Praxis für Therapie, T. 08382- 275212.
Das Familienstellen hilft uns, Verstrickungen und
fehlende Personen aus der Familie ans Licht zu holen so dass, das was getrennt
war, wieder vereint werden kann.
Freitag, 22. Juni, 20 Uhr im Café
Literatur-Philosophischer Gesprächskreis Langenargen
(siehe 11. Mai)
Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Juni
Entdecke den Clown in dir
Mit Elke Maria Riedmann
Mit was wir uns an diesem Wochenende „beschäftigen“:
Gefühle – Gefühle kennt jeder – kann sich jeder hinein-fühlen
– in ein „Traurigsein“ – in ein „Fröhlichsein“ – in ein „Beleidigtsein“ oder
„Gekränktsein“ – ein „Angsthaben“ – je echter die Gefühle gespielt oder
ausgedrückt werden, ... umso schöner ist die Figur, der Clown ... sich
blamieren ... kann man üben und lernen bis es Spass macht. Schwächen zeigen ...
mit einer reifen Ehrlichkeit.
„So dumm bin ich“ und mit „Mut zur Hässlichkeit“ ...
(was zum Beispiel Kleidung betrifft) ... Stärken übertreiben...bis ins
Lächerliche.
Bevor wir aber zu diesen – clownesken –
Schwerpunkten kommen, gibt es viel Bewegungs-, Kommunikations- und
Kennenlernspiele.
Elke Maria Riedmann hat die Theaterschule von
Jacques Lecoq in Paris absolviert, sowie bei Desmond Jones in London und bei
Dimitri im Tessin gelernt. Sie arbeitet als Clinik-Clown und als
Schauspielerin.
Information: Elke Riedmann, Tel./ Fax:
0043-(0)5572-386555
Samstag, 23. Juni, 20 Uhr
Ein Hauch Wüstenwind
Erzählungen und Musik mit Revital Herzog
Revital ist nicht nur eine mitreißende Erzählerin,
sondern auch eine begeisternde Musikantin. Ihr Instrument ist das Akkordeon,
mit dem sie ihre arabischen und jüdischen Erzählungen stimmungsvoll ergänzt.
Mit Klezmer, Stücken und Tänzen aus dem Balkan, aus dem Orient und aus Israel,
verleiht sie ihren Geschichten eine berührende, weit über bloßes Erzählen
hinausgehende Lebendigkeit
Eintritt 12 €, erm. 10 €
Samstag, 23. Juni, 17 Uhr im Café
Führung durch die Ausstellung
"Wer nicht denken will fliegt raus"
mit R. Rappmann
Freitag, 29. Juni, 20 Uhr im
Café
Offener Tisch
Herzlich willkommen!
Sonntag,1. Juli, 10.30 Uhr
Wer hat Angst vor Joseph Beuys?
Vortrag von Kunsthistorikerin Marie-Theres Scheffczyk.
Joseph Beuys, ursprünglich viel geschmäht und längst immer mehr gepriesen, bekommt ständig größere Aktualität. Einer seiner zentralen Sätze lautet: "Eine Gesellschaft wie eine Plastik zu formen, das ist meine und die Aufgabe der Kunst." Mit diesem "erweiterten Kunstbegriff" verbindet Beuys die Zielvorstellung der "sozialen Plastik", das meint eine Gesellschaft, in der jeder sich in den verschiedensten Lebensbereichen um klare Einsichten und um menschliches Verantwortungsgefühl für das Ganze bemüht. Da also jeder an dieser Plastik mitarbeiten kann, ist folgerichtig in Beuys´ Augen jeder Mensch ein Künstler.
Modell Wasserburg e.V.
Unter diesem Namen gründete Peter Schilinski 1976 mit Freunden und Freundinnen einen Verein, der die rechtliche Grundlage für den Aufbau des Projektes Eulenspiegel bieten sollte. Das Ziel war ein Kulturzentrum zu schaffen, um im konkreten Alltag und in einem kleinen Projekt die Soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner zu leben. Daher kommt auch der Name „Modell Wasserburg“ - ein Modell für gesellschaftliche Neuordnung im Zeichen der Idee der Sozialen Dreigliederung.Der Gasthof und das Haus sollten kein Privatbesitz einer Person sein, sondern im Besitz des Vereins Arbeits- und Lebensgrundlage für Menschen bieten, die an dieser Idee arbeiten wollen.
Der Start des ganzen Projektes war möglich, weil alte und neue FreundInnen die Idee unterstützten und sich entschlossen, durch Spenden und Darlehen einen Großteil der Summe zur Verfügung zu stellen, die den Kauf des Hauses ermöglichte.
Anfang 2005 löste sich die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft auf. Die Gründe sind vielfältig, die Entwicklung entspricht sicherlich auch der allgemeinen Entwicklung. Die Lebensform, ohne Hierarchie gemeinsam zu leben und zu arbeiten, ist inzwischen ein Relikt. Trotzdem trägt der Verein und seine Aktiven die Idee weiter, auch wenn sie nicht mehr praktisch gelebt wird. Die Umsetzung muß heute wahrscheinlich anders gestaltet sein, damit „der Geist“ wieder Fuß fassen kann.
Das Konzept der Sozialen Dreigliederung besagt, dass es die Entwicklung der Gesellschaft erfordert, die Bereiche der Kultur, des staatlich-rechtlichen Lebens und der Wirtschaft als eigenständige Bereiche zu behandeln, die jeweils ihre eigene Entwicklungsnotwendigkeiten haben.
Für die Kultur (Kunst, Bildung, Forschung usw.) ist die Freiheit jeglicher Richtung lebensnotwendig. Alle staatlichen oder wirtschaftlichen Gängelungen ersticken ihre schöpferischen Möglichkeiten.
Nur eine wirklich unabhängige Presse kann eine Urteilsfähigkeit ermöglichen, die für die Rechtsverhältnisse in einem demokratischen Staat notwendig sind. Jede/r sollte gleichberechtigt entscheiden dürfen über Fragen, die sein/ihr Leben betreffen.
In der Wirtschaft ist Zusammenarbeit notwendig, um angesichts unserer Umweltsituation die Lebensgrundlagen in möglichst effektiver, menschen- und naturgemäßer Weise zu nutzen.
An diesen Ideen arbeitet der Verein - für das eigene Zusammenleben und für größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Heute geschieht dies, indem der Verein, der Mitglieder in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden hat, das Haus und die Einrichtung besitzt und dem Projekt Eulenspiegel zur Verfügung stellt. Der Verein verpachtet die Gaststätte, ist der Veranstalter im Kulturzentrum, unterstützt den Jedermensch-Verlag, die Begegnungsstätte in Comiso und die Projektwerkstatt am See.
Spenden und/oder Darlehen:
Spenden und/oder Darlehen:
Modell Wasserburg e.V.
ist seit 1976 als gemeinnützig anerkannt.
Bodenseebank Wasserburg Kto.Nr. 100212652
BLZ 733 698 21.
Peter Schilinski (1916-1992)
„Wahrheit und Liebe verbinden ist die einzige
Möglichkeit, um positiv wirksam zu werden.
Ohne das Erüben von Menschenerkenntnis,
Selbsterkenntnis, Toleranz und gegenseitigem
Interesse hat die ganze politische Geschichte
kein Fundament.“
(Peter, 1988).
Bereits 1954 gründete Peter Schilinski mit anderen zusammen eine erste Lebens-, Wohn- und Arbeitsgemeinschaft in Witthüs auf der Nordseeinsel Sylt. Dort arbeitete er mit FreundInnen (u.a. Ulle Weber) an der Idee der Sozialen Dreigliederung.
Um diese Arbeit zu vertiefen, entstanden in der Folge mehrere Arbeitskreise in ganz West-Deutschland. 1958 rief er die die Zeitschrift „Jedermann“, ins Leben, die heute noch als jedermensch existiert.
Nach einer Zwischenstation in den „Witthüs-Teestuben“ in Hamburg wurde 1971 das „Internationale Kulturzentrum Achberg“ ( INKA) als Zentrum der „Dreigliederer“ gegründet.
1975 verließ Peter das INKA - und nach kurzem Aufenthalt in der „ Alten Post“ in Hergensweiler - wurde das Modell Wasserburg, die Gaststätte „Zum Eulenspiegel“, wiederum als Arbeits- und Lebensgemeinschaft, zu seiner letzten Wirkensstätte.
Sein Engagement galt seit 1945 der Verbreitung der Idee der Sozialen Dreigliederung und der Erarbeitung der Anthroposophie und deren Umsetzung im Konkreten.
Das Holzhaus
Unser Holzhaus in Wasserburg bietet einfache Übernachtungsmöglichkeiten für Freunde und Freundinnen des Hauses und am Projekt Eulenspiegel interessierte Mitmenschen.
Es ist ein rustikales Gästehaus und hat insgesamt 11 Betten, ein Vierbettzimmer, ein Fünfbettzimmer und ein Doppelzimmer. Eine Selbstversorgerküche, Heizung, Dusche und WC ergänzen die Ausstattung.
Zum Selbstkostenpreis für 1 Übernachtung von 13 Euro, 2 Übernachtungen 11 Euro/Nacht, ab 3 Übernachtungen 9 Euro pro Nacht kann hier im eigenen Schlafsack übernachtet werden. Das Doppelzimmer kostet für 1 Nacht 40 €, 2 Nächte 35 €/Nacht, ab 3 Nächten 30 €/Nacht.
Für weitere Informationen melden Sie sich einfach bei uns.
Modell Wasserburg e.V.
Dorfstrasse 25
Dorfstrasse 25
88142 Wasserburg am Bodensee
Telefon/Fax: 08382-89056
Telefon/Fax: 08382-89056
eulenspiegel.wasserburg@t-online.de
Jedermensch-Verlag
Freiheit im Geistesleben
Gleichheit im Rechtsleben
Zusammenarbeit im Wirtschaftsleben
Im jedermensch-Verlag werden in erster Linie die Schriften von Peter Schilinski und vierteljährlich die Zeitschrift „jedermensch“ herausgegeben. Der Verlag arbeitet als ein Non-Profit-Unternehmen. Die Verlagsunterlagen können gerne eingesehen werden. Die Arbeit wird weitgehend ehrenamtlich gemacht bzw. durch das Modell Wasserburg e.V. unterstützt. Inhaber ist die Ackermann, Brutschin, Koschek & van Dijk GBR.
Die Zeitschrift „jedermensch“ wurde im Jahr 1958 von Peter Schilinski als Aufklärungsorgan für die Soziale Dreigliederung gegründet. Sie wird heute von MitarbeiterInnen und FreundInnen des Projekts Eulenspiegel gemacht. Die Leser und Leserinnen sind eingeladen, am Leben der Zeitung durch eigene Beiträge mitzuwirken.
Die Zeitschrift fühlt sich der BürgerInnenbewegung für Ökologie und Selbstbestimmung verbunden. Auf der Basis der Sozialen Dreigliederung wird über das Zeitgeschehen berichtet.
Im Impressum heißt es:
„Wir suchen Wege zu einer geistig freien, demokratischen und sozialistisch-assoziativen Gesellschaftsordnung (Selbstverwaltung) in Richtung der Dreigliederung des Sozialen Organismus, wie sie erstmals von Rudolf Steiner zu Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt worden ist. Das notwendige Neue wollen wir im Zusammenhang mit dem unbrauchbaren Alten zeigen. Dabei versuchen wir, die Spannweite von politischen, persönlichen und geistig-spirituellen Fragen auszuhalten. Wir empfinden dies als zusammengehörig: Was draußen ist, innen wiederfinden, das innen Entdeckte außen verwirklichen.“
PROWAS
Projektwerkstatt am See - Büro für soziale Dreigliederung
PROWAS unterstützt selbstorganisierte Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern und die Entwicklung einer basisdemokratischen freien Gesellschaftsordnung. Vorrangig aktiv ist PROWAS in den folgenden Bereichen:
Soziale Dreigliederung
Das „Büro für soziale Dreigliederung“ ist eine Anlaufstelle für Interessierte einerseits und eine Dokumentationsstelle für Aktivitäten für die Soziale Dreigliederung andererseits. Die Grundlage bildet der Jedermensch-Verlag, der Informationen sammelt, und weiterverbreitet. Es besteht ein Infopool über Aktivitäten für die Soziale Dreigliederung. Durch die Zeitschrift „jedermensch“ werden vierteljährlich Schwerpunktthemen erarbeitet und zum Zentrum der jeweiligen Aktivitäten gemacht.
Existenzgeld (Entkoppelung von Arbeit und Einkommen)
Solidarische Wirtschaft
Der frühere Eulenspiegel war lange Zeit ein Modell für ein anderes Wirtschaften. Die hier gemachten Erfahrungen und Beobachtungen versuchten wir zusammen mit anderen Projekten zu verallgemeinern und dabei eine gesellschaftliche Wirtschaftsalternative zu entwickeln. Dies passierte zumeist im „Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie“
Ökologie / Provinzentwicklung
Im Bionetz Lindau werden Biobetriebe des östlichen deutschen Bodenseeufer vernetzt. Ein Einkaufsführer wurde herausgebracht und weitere Öffentlichkeitsarbeit geleistet.
Daneben arbeiten wir an der Erstellung einer Adressensammlung sozial-politischer-kultureller Bürgerinitiativen.
In PROWAS laufen die Erfahrungen, das Wissen und die Menschen aus vor allem folgenden Projekten zusammen:
Modell Wasserburg
Jedermensch-Verlag
Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise agspak
Arbeitslosenselbsthilfe Lindau ash
Case Caro Carrubo Kommunikationszentrum auf Sizilien
Milas – Straßenkinderprojekt in Yojakarta, Indonesien
Dorfstraße 25
88142 Wasserburg
T.08382 89056
Case Caro Carrubo
Kultur- und Begegnungsstätte in Comiso, Sizilien
Case Caro carrubo - Die Häuser zum lieben Johannisbrotbaum - sind ein Ort für alle Reiselustigen, die Ferien im Einklang mit Natur und Umwelt und in Kontakt zu Land und Leuten verbringen möchten.
Die Häuser liegen auf einem kleinen Hügel der Monti Iblei, einer Bergkette im Südzipfel Siziliens, Provinz Ragusa, rund 30 km vom Meer entfernt, unweit der Stadt Comiso. Benannt wurde der Ort nach seinem weithin sichtbaren Johannisbrotbaum. Das Grundstück umfasst ein grosses Stück Land und ein kleines, altes, seit einigen Jahren nun restauriertes Gehöft. Durch Wiederaufforstung und Rekultivierung des Oliven- und Mandelhains bildet Case Caro Carrubo heute mit seinen vier Hektar eine kleine grüne Oase auf den sonst eher kargen Ausläufern der Bergkette.
Sizilien ist auch heute noch stark von Landflucht und Emigration betroffen. Umso wichtiger wird es, diese schwachen Landregionen zu schützen. Case Caro Carrubo setzt sich dafür ein.
Nachhaltige Wirtschaftsweise ist uns in allen Bereichen wichtig.
Feuer, Wasser, Luft und Erde: Wo sind diese Urelemente, unsere Lebensvoraussetzungen, noch im Alltag erlebbar? Case Caro Carubo gründet sich auf diesen Reichtum und möchte Sie/Euch gerne daran teilhaben lassen. Vor allen Dingen liegt uns das Wohl der Kinder am Herzen: Sie können sich ohne Angst vor Autoverkehr frei und ungehindert auf dem Grundstück bewegen und auf Entdeckungsreise gehen.
Entstehung
Die Idee zur Begegnungsstätte ging in erster Linie von Nunzio aus. Sein großer Wunsch ist es in seinem Land und mit dem Land leben zu können. Die Probleme Siziliens sind groß: Arbeits- sprich Aussichtslosigkeit, Landflucht, Verfall, um ein paar davon zu nennen. Er suchte nach einer Möglichkeit sich auf eine praktische und konstruktive Weise mit diesen Problemen auseinanderzusetzen. Dadurch, daß er immer wieder im „Eulenspiegel“ lebte und mitarbeitete, fand er dort konkrete Unterstützung für sein Vorhaben. Der „Eulenspiegel“ und der „jedermensch“ sind zum Dreh- und Angelpunkt für das sizilianische Projekt geworden, über den die meisten Kontakte, Informationen, Darlehen und Spendengelder laufen, um den Aufbau zu unterstützen und zu finanzieren. Schon allein die Form der Finanzierung - bis jetzt gibt es keinen Bankkredit - schuf und schafft Begegnungen und Austausch. Bis jetzt sind rund 30 Menschen daran beteiligt.
Wiederaufbau der Gebäude und Rekultivierung des Landes
Seit der Begründung 1992 sind fast alle Gebäude wieder aufgebaut. Die Landarbeiten umfassen hauptsächlich die Pflege des Landes, des Mandel- und Olivenhains und die Wiederaufforstung. Bis jetzt bevölkern rund 400 Jungbäumchen das Land. Der Gemüsegarten dient dem Eigenverbrauch und dem Direktverkauf. Ökologische Ansätze und Wirtschaftsweisen sind uns in allen Bereichen wichtig. Solarzellen zur Lichterzeugung und eine Solaranlage zur Warmwassergewinnung sind vorhanden.
Kulturelle Arbeit findet in dem uns möglichen Rahmen statt. Unsere Möglichkeiten sind durch die viele praktische Arbeit und die noch zu kleine Gemeinschaft eingeschränkt.
Anreise
Anreise mit der Bahn:
Mit dem IC oder InterRegio aus Richtung Basel, Ulm, München, erreichen Sie Lindau oder Friedrichshafen. Dort haben Sie jeweils Umsteigemöglichkeiten in Nahverkehrszüge nach Wasserburg an der Strecke Lindau- Friedrichshafen.
Vom Wasserburger Bahnhof ist der Eulenspiegel in 5 Minuten zu Fuß erreichbar. Unmittelbar am Bahngleis entlang Richtung Lindau. Nach 100 Metern Straße rechts abwärts. Nach weiteren 50 Metern sehen Sie rechts den Eulenspiegel.
Anreise mit dem Auto:
Aus Richtung Überlingen, Friedrichshafen: B31 Richtung Lindau bis Ausfahrt Kressbronn. Beschilderung nach Kressbronn folgen. Geradeaus durch Kressbronn weiter Richtung Lindau Ausfahrt Wasserburg bis zur großen Kreuzung in der Ortsmitte. Dort links abbiegen, dann sehen Sie nach 100 Metern den Eulenspiegel auf der linken Seite.
Aus Richtung Ulm oder München: Autobahn über Memmingen Richtung Lindau (A96) bis Ausfahrt Lindau. Richtung Lindau. Dort der Beschilderung nach Wasserburg bzw. Nonnenhorn folgen.
Nach Ortsschild Wasserburg am Kreisverkehr links über die Bahn hinunter durch eine leichte Rechtskurve . Das erste Haus auf der rechten Straßenseite ist der Eulenspiegel.
Kontakt
Eulenspiegel
Dorfstr. 25
88142 Wasserburg
Telefon:
Modell Wasserburg e.V. / Eulenspiegel´s Kulturraum / Jedermensch-Verlag / PROVAS
08382 89056
Café 08382 9896 452
Laden 08382 9896 453
E-mail:
Café: cafe@eulenspiegel-wasserburg.de
Bioladen: bioladen@eulenspiegel-wasserburg.de
Kulturraum: kultur@eulenspiegel-wasserburg.de
Modell Wasserburg e.V.: eulenspiegel.wasserburg@t-online.de
BAF - Bodensee Art Fund
bodenseeartfund@googlemail.com
http://www.ichbinbaf.de
Case Caro Carrubo
c/o Renate Brutschin Contrada Cifali 36/37
I-97012 Chiaramonte/Gulfi (RG)
Tel. +39 339 3154580
mail: info@carocarrubo.org
www.carocarrubo.org
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